AKTUELLES
21.09.2018

Elternzeitvertretung für IRIS-Geschäftsstelle gesucht

Die IRIS-Geschäftsstelle sucht eine Elternzeitvertretung, vorauss. befristet bis 30.11.2019.

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10.09.2018

Dr. Olaf Hohm kommt mit einem ERC-Grant an die HU

Der Mathematische Physiker Dr. Olaf Hohm, der für sein Forschungsprojekt "Duality Symmetries, Higher Derivatives and their Applications in Cosmology" einen ERC-Consolidator Grant eingeworben hat, ist an das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin gewechselt. Zuvor war er im Rahmen eins Heisenberg-Stipendiums der DFG am MIT in Boston und an der Stony Brook University in New York. Sein aktuelles Forschungsinteresse gilt der Entwicklung eines stringtheoretischen Ansatzes, um Fragen über den Anfang des Universums rein rechnerisch beantworten zu können. Hierbei wird er eng mit den Gruppen der IRIS-Mitglieder Prof. Jan Plefka und Prof. Matthias Staudacher zusammenarbeiten. Dr. Hohm hält einen Vortrag am 26.10.2018 um 13:15 Uhr im IRIS-Bau Raum 2'07.

IRIS Adlershof freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit!
 
 

05.09.2018

Dr. David Bléger wechselt zu CREAVIS, der strategischen Innovationseinheit von EVONIK

IRIS-Nachwuchsgruppenleiter Dr. David Bléger wechselt zu CREAVIS, der strategischen Innovationseinheit von EVONIK. Nach Studium und Promotion in Frankreich begann er 2009 als PostDoc bei IRIS-Mitglied Stefan Hecht und startete 2013 eine eigene Arbeitsgruppe. Er ist Experte im Design und der Herstellung von Molekülen, Polymeren und verschiedenen organischen Materialien, welche auf chemische und physikalische Stimuli reagieren.

IRIS Adlershof wünscht weiterhin viel Erfolg!
 
 

31.08.2018

Egon Steeg hat seine Dissertation erfolgreich verteidigt

IRIS-Nachwuchswissenschaftler Egon Steeg hat seine Dissertation zum Thema "Investigations on growth and structure of silver and silver halide nanostructures formed on amphiphilic dye aggregates" erfolgreich verteidigt. Die Arbeit wurde durch den SFB 951 "Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics (HIOS)" gefördert und von PD Dr. Stefan Kirstein in der Arbeitsgruppe von IRIS-Direktor Prof. Jürgen P. Rabe betreut.

IRIS Adlershof gratuliert herzlich!
 

22.08.2018

Solarzellen und organische LEDs drucken - HZB & HU kooperieren

Humboldt-Universität zu Berlin und Helmholtz-Zentrum Berlin gründen gemeinsames Labor und Forschergruppe „Generative Fertigungsprozesse für Hybride Bauelemente“.
Solarzellen, LEDs und Detektoren aus organischen und hybriden Halbleitern lassen sich einfach drucken und dabei sogar mit winzigen Nanostrukturen versehen, die ihre Funktionen verbessern. Die Entwicklung von preiswerten Druckverfahren für elektronische und optoelektronische Bauteile steht im Mittelpunkt der neuen gemeinsamen Forschergruppe und des gemeinsamen Labors des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU).

  
  Das aus einer Kupferlösung aufgedruckte HySPRINT-Logo (Helmholtz Innovation Lab) symbolisiert, wie sich dünnste Materialschichten kostengünstig herstellen lassen. Mögliche Anwendungen sind Solarzellen, organische LEDs und Transitoren.Herstellung und Foto: Humboldt-Universität Berlin/List-Kratochvil
 

In der neuen Forschergruppe kooperieren die HU-Arbeitsgruppe „Hybride Devices“ unter der Leitung von Prof. Dr. Emil List-Kratochvil, die HZB-Nachwuchsgruppe von Dr. Eva Unger, das Helmholtz Innovation Lab HySPRINT und das von Prof. Dr. Rutger Schlatmann geleitete Kompetenzzentrum Photovoltaik Berlin (PVcomB) miteinander. Die Partner bauen ein Joint Lab an der Humboldt-Universität zu Berlin auf, das den Forschenden die Anschaffung und Nutzung komplementärer Laborinfrastrukturen für verschiedene Beschichtungsverfahren ermöglicht.
Prof. Emil List-Kratochvil ist Leiter der HU-Arbeitsgruppe „Hybrid Devices“ am IRIS Adlershof und beschäftigt sich seit 15 Jahren mit der Entwicklung von elektronischen und optoelektronischen Hybridbauteilen, ressourceneffizienten Abscheidungstechniken (Inkjetdruck) und in-situ Nanostrukturierungs- und Syntheseverfahren. Diese Expertise ergänzt die Zielsetzungen der HZB-Nachwuchsgruppe um Dr. Eva Unger. Sie will lösungsbasierte Herstellungsverfahren entwickeln, um Perowskit-Halbleiterschichten für Solarzellen auf größeren Flächen abzuscheiden. „Die neue Forschergruppe mit Herrn List-Kratochvil ist für uns ein großer Gewinn. Durch seine Erfahrungen in gedruckten elektronischen Bauteilen ist er für uns ein idealer Kooperationspartner“, sagt Unger.
Ihrem Ziel, im Rahmen des Helmholtz Innovation Lab HySPRINT großflächige hybride Tandem-Solarmodule zu entwickeln, ist die Forscherin mit ihrem Team in den letzten Monaten schon näher gekommen. Nun ist das Upscaling der Prozesse der nächste notwendige Schritt, um die Marktreife der neuartigen Solarzellen voranzutreiben. Für die Entwicklung industriell relevanter Herstellungsverfahren ist das Kompetenzzentrum für Photovoltaik (PVcomB) der geeignete Partner. Die gemeinsame Forschergruppe strebt den Aufbau einer Pilotlinie an, um Prototypen von hybriden Bauelementen zu entwickeln.